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Oktober ist Zeit der Walnuss: Produkte und Verwendung

Der mythologisch viel beschriebene Nussbaum ist ein Symbol des Lebens, aber auch des Todes - in ihm vereinigen sich die Polaritäten dieser Welt, die uns ein Leben lang begleiten. Er galt bei den alten Germanen als Treffpunkt der Zauberer und Hexen. Der Volksmund sagt, dass was unter einem Nussbaum geträumt wird in Erfüllung geht. Findet sich in der Walnussernte eine kleine, dreikantige Nuss, sollte diese "Glücksnuss" immer bei sich getragen werden, besagen alte Überlieferungen.

In der Pflanzensignatur wird die Walnuss (Juglans regia) dem Jupiter zugeordnet, dem Herrn des Herbstes. Die Frucht selbst, welche unter einer harten Schale heranreift, erinnert beim Anblick an die beiden Hemisphären unseres Gehirnes, welche ebenso unter einer harten Schale (Schädelplatten) verborgen liegen. Wenn wir "eine Nuss knacken" um in den Genuss der Früchte zu kommen, wird etwas Neues frei. So steht die Walnuss auch für Veränderung und Durchbrüche, das Leben in Angriff zu nehmen und sich dem Neuen zu öffnen.

 

Wie wird das Öl der Walnuss gewonnen und verwendet?

Das Pflanzenöl der Walnuss wird aus den getrockneten Nüssen gepresst und verfügt über einen hellgelben Farbton. Der Geschmack offenbart sich typisch nussig mit einer leicht bitteren Nuance. Durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (hauptsächlich Linol- und Ölsäure) wird das Öl sehr schnell ranzig und sollte unbedingt kühl gelagert werden.

In der Küche verleiht das Öl Salaten oder Gemüsegerichten eine bekömmlich nussige Note.

Als Nahrungsergänzung wird das Pflanzenöl empfohlen, da sich seine Eigenschaften positiv auf den Cholesterinspiegel und die Elastizität der Blutgefäße auswirken. Was schon die Signatur der Pflanze zeigt, wurde auch mit der heutigen Wissenschaft nachgewiesen - die positive Auswirkung des Öls bei Erkrankungen des Gehirns, beispielsweise verfügt das Öl über eine schützende Eigenschaft auf die Myelinscheiden, was sich, unter anderem bei Multipler Sklerose, positiv auf die Gesamtsituation auswirken kann.

Äußerlich wird das Pflanzenöl hauptsächlich zur intensiven Pflege beanspruchter Haut eingesetzt. Eine weitere, weniger bekannte Eigenschaft des Walnussöls ist seine Milchfluss-fördernde Eigenschaft. Bei der Komposition eines Stillöls sollte somit durchaus häufiger an dieses wertvolle Pflanzenöl gedacht werden.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten der Walnuss

Auch in den Bachblüten finden wir die Walnuss wieder. Sie wird gemeinhin als die Blüte des Neubeginns (in welcher Form dieser auch immer stattfinden möge) bezeichnet. Walnut unterstützt, wenn man sich entschieden hat neu zu beginnen, diese Entscheidungen auch umzusetzen. Trotz aller Zielstrebigkeit können Situationen im Leben auftauchen, die einen "aus der Bahn werfen" und/oder durch die man seinen eigentlichen Fokus aus dem Blick verliert - hier hilft Walnut wieder in Richtung des eigentlichen Ziels zu wandern.

Dem Gemmomazerat des Walnussbaumes werden lymphanregende, entzündungshemmende (vor allem auf den Pankreas) und knochenaufbauende Eigenschaften zugesprochen. Ebenso besteht eine anregende Unterstützung des Hautstoffwechsels und der Leber- sowie Gallenfunktion.

Daher findet dieses Mazerat vorwiegend unterstützende Anwendung bei Problemen mit der Haut (Akne, Psorias, Ekzemen, Ulcus cruris usw) und dem Pankreas. Weiters wirkt es sich regulatorisch auf die Darmflora aus und kann damit auch im Rahmen der Gesundheitsprävention bestens eingesetzt werden.

In der Massage kann durch die Anwendung des Walnussmazerates die Anregung des Lymphflusses bzw. eine Lymphdrainage unterstützt werden.

Heiße das Neue willkommen - In diesem Sinne wünschen wir euch einen wundervollen Walnuss-Monat!!!

 

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